GeschichteMehr über unsere einzigartige Sammlung
können Sie hier nachlesen,
interssierte Leser finden hier die spannende
Erforschung der Herkunft des unbekannten Knopflochs.
Ausgiebigeres kann ich im Moment - von tiefster Trauer
umflort und von schierem Entsetzen gebeutelt - derzeit nicht zu Papier bringen.
Der werte Leser möge mir angesichts der Umstände diese
Unfähigkeit verzeihen. |
(Skandal)Mit Trauer und Bestürzung mußten
am Freitag, den 6. Oktober 2000, Millionen interessierter Zuseher und etliche
Studiogäste mitansehen, wie der Herr Moderator eines der wertvollsten
Ausstellungsobjekt, nämlich das dritte
Knopfloch vom Waffenrock Napoleons
mehr oder weniger 1) unwiederbringlich
verschlampte.
Man möge mir die schwarzen Balken und die
Überschrift verzeihen, aber jeder Knopflochsammler dieser Welt weis, welch
einzigartiges Kulturgut hier fahrlässig der Vernichtung preisgegeben
wurde.
VorgeschichteUnser Obmann Friedl Umschaid und unser
Vize Fritz Gall sollten in der Sendung "Willkommen Österreich" einige
Nonseumsobjekte vorzeigen, was auch bis zu diesem unseeligen Vorgang in
entspannter Weise gelang.
Gegen Ende des Auftritts um ca. 18.04h kam
erstmals Mißstimmung auf, als der Moderator beim Vorzeigen des
"Staatsvertrags-Knopfloch " das Etui lange öffnete und bedenklich
schräg in Richtung Kamera hielt. Er wurde von Fritz Gall auf diesen
Umstand unmißverständlich hingewiesen, doch das Unheil nahm
unaufhaltsam seinen apokalyptischen Verlauf.
Die Gefährlichkeit seines Tuns vollkommen
mißachtend, wiederholte der Moderator diese verachtenswerte
Vorgehensweise bei der Präsentation des Napoleonschen Knopflochs.
(Fortsetung rechts oben) |
(Fortsetzung Skandal)
Schlimmer, er neigte das geöffnete Etui so weit,
daß das Knopfloch herauskullerte und irgendwo auf dem Studioboden landen
mußte. Vermerken wir den 6. Oktober 2000, 18.05h als den
traurigsten und schwärzesten Termin der Geschichte der Knopflochforschung.
Der Moderator trampelte plan- und hilflos neben dem Platze
seiner Schandtat herum, drei hilfreich herbeigeeilte Zuschauer wollten
unterstützend eingreifen und schliesslich richtete der Kameramann sein
Aufnahmegerät samt leistungsstarker Scheinwerfer auf den Studioboden -
kurz: Dieser Kombination aus roher Gewalt tretender Füße und
scheinwerfer-bedingter Hitze und Helligkeit konnte das Knopfloch nicht
widerstanden haben. Wir müssen uns wohl mit einem endgültigen
Verlust dieses unersetzlichen Stückes auseinandersetzen.
Daß der Moderator witzchen-reißend seine Sendung
einfach fortsetzte, zeugt von seiner Ignoranz, kann aber unsere tiefste
Bestürzung nicht mehr steigern - diese ist unendlich.
Für alle interessierten Ausstellungsbesucher
möchte ich noch darauf hinweisen, daß wir zwar
selbstverstädlich ein Duplikat dieses Objektes besitzen und dieses auch
der Öffentlichkeit präsentieren werden, aber jedem Kunst- und
Knopflochkenner ist klar, daß das nur ein unbedeutender Ersatz und
müder Abklatsch des Orginals sein kann. 1) Eine
Expertenkommission errechnete für die Wahrscheinlichket der
Wiederauffindung des Knopfloches einen Wert von 4,23 * 10-13. |